Aktuell

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“ New Horizons 2″

Ausstellung im Rahmen des Projektes „Werkstatt: Kunst in Brandenburg“

Produzentengalerie M  Potsdam
29. Juli bis 11. September 2021

http://www.bbk-brandenburg.de


 

 

„Landeinwärts“
Künstler aus Brandenburg

01. März bis 31. Dezember 2021
Landtag Brandenburg Potsdam

 


 

 

alpha * beten“
Verschriftungen in Klöstern und Kirchen



Ausstellung vom 12. September 2021 bis 09. Januar 2022 im Kloster Mariensee

Kloster Mariensee   Höltystr.1   31535 Neustadt a. Rbge.

 

Eröffnung am 12. September 2021,  dem Tag des Offenen Denkmals, um 16.00 Uhr

 

Einführung: Herbert Schirmer, Lieberose

Freie Musik für Violine und Stimme im Kreuzgang des Klosters: Simon Jakob Drees, Berlin

www.kloster-mariensee.de
Fon (05034) 879 990
info@kloster-mariensee.de

 

 

Wandernde Einzelausstellung im deutschsprachigen Raum

Die Handschrift verliert zunehmend an Gebrauch und Bedeutung im gesellschaftlichen und privaten Leben des 21. Jahrhunderts.
Der Künstler Micha Brendel übernimmt die Aufgabe, die Faszination des Kosmos` Hand-Schrift zu erinnern, zu beleben und zeitgemäß bildkünstlerisch zu durchdringen. Aber entgegen dem Kanon, mit Schrift versprachlichte Gedanken zu codieren, liegen die Akzente seiner Arbeiten auf der bildhaften Präsenz von Schriftzügen, erfundenen Buchstaben, Zeichen, Schreibrhythmen, Kürzeln, Flecken und Färbungen. Die Schriftarbeiten haben mit den üblichen kalligrafischen, historisierenden Schönschreibübungen wenig gemein.
Die Präsentation der seriellen Blätter, genannt „Verschriftungen“, wird an den Orten der ursprünglichen Herstellung, Verbreitung und Verfeinerung von Schrift geschehen: den (ehemaligen) Klöstern und Kirchen im deutschsprachigen Raum. Genau hier, in den ehemaligen klösterlichen scriptorien, kreuzen sich die Schnittpunkte der mittelalterlichen Kultur des Schreibens und Kopierens mit Brendels künstlerisch verdichteter Schriftbelebung.

Das Ausstellungsprojekt lässt ein resignierendes Bedauern über das Verdämmern der Schrift nicht zu, sondern öffnet den Blick auf die historischen Dimensionen und entwirft ein künstlerisches Spielfeld, auf dem Schrift ihre fassettenreiche Faszination entfalten kann. Demensprechend wird ein Rahmenprogramm mit Vorträgen und Diskussionen organisiert, in dem Schriftenthusiasten, Wissenschaftler und Künstler, die sich vom Verschwinden der Schrift eher produktiv beindrucken lassen, zu Wort kommen.
Gefördert von Kulturförderung Dahme-Spreewald, Verein Deutsche Sprache (VDS) und Klosterland e.V.

 

 

Der gleichnamige Katalog „alpha*beten“ zur Ausstellung erscheint im Herbst 2021 im Lukas Verlag Berlin.
Er zeigt einen repräsentativen Querschnitt durch Brendels Werk der „Verschriftungen“, die in den letzten 7 Jahren entstanden sind.
In einem Textbeitrag beschreibt Herbert Schirmer die Einbindung und Entwicklung von Schrift und Schreiben im Gesamtwerk Brendels und die Intentionen der Ausstellungstour im Zeitalter der schwindenden Handschrift. Jörg Sperling beschäftigt sich mit den bildgebenden künstlerischen Techniken, dem intensiven und ungewöhnlichen Materialeinsatz bis hin zu alchemistischen Tendenzen im Werk Brendels. Klaus Michael untersucht anhand der Bildtitel die Verwendung von Sprach- und Wortspielen und spürt den Verflechtungen von Sprache, Schrift und Bild nach.
Der Künstler selbst durchsetzt die Publikation mit poetischen, selbstreflektierenden Sentenzen über seinem ureigenen Umgang mit Schrift und Schreiben.
Bibliografie, Vita, Ausstellungs- und Sammlungsverzeichnis runden den Katalog ab; außerdem enthält er eine englische Übersetzung der Haupttexte.

Format: 29 x 20 cm, Hardcover
Umfang: zirka 100 Seiten
Auflage: 1000 Exemplare
Beilage: engl. Übersetzung der Haupttexte

 

 

http://www.lukasverlag.com

 


„FlaschenGeist“

Annäherung an einen metaphorischen Werkstoff

 

29. August bis 14. November 2021

Großes GalaGlasKonzert zur Eröffnung am 29. August mit Video-Sound-Zuspiel und Micha Brendel, Matthias Jackisch und Detlef Schweiger
als live agierende Glasklangerzeuger.

 

Gemeinsam mit der Baruther Glashütte/ Glasstudio entwickelt und kuratiert Micha Brendel im Jahr 2021 ein Arbeits- und Ausstellungskonzept, in dem Bildende KünstlerInnen und GlaskünstlerInnen eingeladen werden, direkt vor Ort in der Glashütte ihre Ideen im Material Glas umzusetzen. Hierbei soll es vor allem um die Realisierung künstlerisch konzeptioneller Ideen und weniger um kunsthandwerkliche Ansätze gehen.
Den Kosmos GLAS mit künstlerischen Mitteln zu erfassen und in gläsernen Artefakten, Texten und anderen Medien widerzuspiegeln, ist der Grundtenor der inhaltlichen und alchemistischen Auseinandersetzung mit diesem Werkstoff. Es bietet sich ein reiches, gläsernes Vexierspiel mit Innen und Außen, Sichtbar und Unsichtbar, Realität und Fiktion, Materialität und Idee an.
Die entstehenden Objekte und Reflexionen werden im Ausstellungsraum „Hüttenbahnhof“ präsentiert.

Teilnehmende:

Veronika Beckh, Berlin
Micha Brendel, Hohendorf
Barbara Ebner von Eschenbach, Berlin
Peter Kuchinke, Boda, Schweden
Detlef Schweiger, Dresden
Heinrich Weid, Wuppertal
Karina Wendt, Baruth

Neben den Objekten in der Ausstellung entstand eine FlaschenGeist Kunst-Box
mit Skizzen,Texten, Fotos, Grafiken und gläsernen Multiples eines jeden Künstlers in einer Auflage von 25 Exemplaren.

Die Zusammenarbeit zwischen Künstler*innen und Glasmachenden als Kulturtalenten ist ein Bestandteil der Strategie, die Weltkulturerbe-Form „Manuelle Glasfertigung“ zu bewahren und durch interdisziplinären wie auch internationalen Austausch in seinen zukünftigen Bestand zu sichern.
Gefördert von Stiftung Kunstfond – Neustart Kultur und Stadtstiftung Baruth.

 


http://www.museumsdorf-glashuette.de

 

 


 

 

 

Interview mit Micha Brendel innerhalb von MdbK talk, Museum der Bildenden Künste Leipzig 2019